Deutscher Teckelklub 1888 e.V.

 


 

Begleithundeausbildung (BHP)

folgende Gruppen bilden aus:

Termine Begleithundeprüfungen                               Sachkundenachweis

   

Gruppen Ansprechpartner/inTelefon
Ammerland Helga Bremer  
BremenTraute Zumdick
Kirsten Redecker
Dörte Kublank
0421/670548 hzumdick@t-online.de
04221/9718527 kirsten.redecker@ewe.net
Emden Detlev Springob 
Emsbüren Katja Ammich
Eva-Maria Holtmann-Wernke
Josef Kuhl
 
Emsland 
Martin Berg 
Ursula Dauber
Ekkehard Krum
Edda Krum
 
Epe-Bramsche
Theorie und Praxis des Sachkunde-
nachweises f. Niedersachsen wird
in der Gruppe vermittelt
Ingrid Mielke 
Albert Buck
Bernhard Macke
Alena Pöppelmann
05461/63663 
FürstenauBritta Senger-Hardebeck 05901-961680, Fax 05901-1428
Grafschaft BentheimGudula Schomakers
Heidrun Berens
Heinrich Hüsemann
Liesel Hüsemann
Rudolf Meier
0591/54758 
Großheide Horst Bäcker 
Irmgard Rentrop
 
Melle-Gronegau Thomas Buddenberg
Dr. Michael Harms
05422/958495
Oldenburger Münsterland Anna Feller017660460576
Oldenburg/Oldenburg Andrea Wilken
Verena Ostermann
04488/71443 andrea.wilken4@ewetel.net
04482/609 verena.ostermann@ewetel.net 
Osnabrück Andrea Gohlke
Gisela Flottmann
Heike Meyknecht-Bosse
Frank Unnewehr
Detlef Wolf
Hans-Joachim Zschaler
Marion Zschaler
05406/8069635 
Ostfriesland Christian Wozniok 04944/947153 
Ruller Land   
Südoldenburg Angelika Pöppelmann 
Uchte Jürgen Tiemann05221/64875 JuergenTiemann@gmx.de
neue Prüfung durch den
Landesverband Weser-Ems
weitere Hinweise hier >>>>>
Ergebnis unter Begleithunde/
Ergebnis/Bilder

Meldungen an:
Andrea Gohlke
Strothmannsweg 1
49191 Belm

05406/8069635
gohlke-a@gmx.de 
 

Im Folgenden erfahren Sie mehr über die Ziele der einzelnen Ausbildungstufen

1. Gehorsam (BHP 1)

 

1.1 Führigkeit
Der Hund folgt seinem Hundeführer an der vorher bezeichneten Seite, angeleint, ohne an der Leine zu ziehen. Dabei müssen Hindernisse gewandt überwunden werden. Die Führigkeit lässt sich prüfen, indem der Hundeführer mit dem nicht zu kurz angeleinten Hund Bäume oder Pfosten umgeht. Anschließend gehr er ca. 30 m frei bei Fuß. Dann geht er angeleint kreuz und quer durch eine Menschenansammlung (mindestens sechs Personen, einige davon mit Hund). Danach bleibt der Hund am Fuß des Hundesführers stehen oder sitzen.

1.2 Folgsamkeit
Der Hundeführer schnallt den Hund auf Anweisung und lässt ihn einige Zeit frei laufen (Entfernung ca. 30 - 50 m). Trennt sich der Hund nicht vom Führer, geht dieser auf Anweisung des Richters mit dem frelaufenden Hund zu einem makrierten Punkt in ca. 50 m Entfernund. Der Hund bleibt sitzen und der Hundeführer kommt zum Ausgangspunkt zurück. Das Hereinkommen des Hundes kann mit und ohne Halt gezeigt werden. Ohne Halt: Auf Hör- oder Sichtzeichen hat der Hund zügig zu seinem Führer zu kommen und sich von diesem Nicht mehr zu entfernen.
Mit Halt: Der hereinkommende Hund soll ca. 20 m vor seinem Hundeführer auf Hör- oder Sichtzeichen Halt machen und wird dort abgeholt.

1.3 Ablegen
Die Hunde sind an einer freien Stelle mit genügend Überblick in Gruppen bis zu vier Hunden zu prüfen.Die Hunde werden im Abstand von ca. 10 m, nebeneinander frei oder angeleint abgelegt. Sie können auf einer persönlichen Unterlage Platz nehmen. Die Hundeführer entfernen sich gemeinsam ca. 50 m. Eine Sichtverbindung darf bestehen. Die Hunde dürfen den Kopf hochheben oder sich setzen, jedoch den Platz nicht weiter als maximal einen Meter verlassen. Geben sie anhaltend Laut, winseln sie ständig, verlassen sie den Platz oder ziehen sie an der Leine, so sind sie von der weiteren Prüfung auszuschließen. Während der Ablegezeit geht der Prüfungsleiter oder ein Helfer mit einem angeleinten, nicht an der Prüfung teilnehmenden Hund in einer Entfernung von ca. fünf Metern an den abgelegten Hunden vorbei. Die Ablegedauer beträgt fünf Minuten, um dem Richter genügend Zeit zu geben, jeden einzelnen Hund genau zu beobachten.
 
1.4 Verhalten bei Geräuschen
Zur Prüfung des Verhaltens bei Geräuschen bewegt sich der Hund frei von der Leine, mindestens 10 m vom Hundeführer entfernt, im Gelände. Der Prüfungsleiter oder ein Helfer schlägt kräftig mit einem Metallhammer (Abstand zum Teckel ca. 10 m) gegen ein hängendes Stahlrohr (Æ 90 mm x 4 mm x 300 mm).Hunde, die Angstreaktionen zeigen, sind nach 30 Minuten nochmals zu prüfen.
Reißen sie auf den Lärm hin aus oder suchen sie sich zu verkriechen, haben sie die BHP 1 nicht bestanden. 

1.5 Verhalten gegenüber Menschen
Zur Prüfung des Verhaltens gegenüber Menschen legt der Hundeführer seinen Hund frei bei Fuß ab und verharrt mit ihm zusammen an einem Punkt. Mindestens 6 Menschen bewegen sich sternförmig bis unmittelbar auf Hundeführer und Hund zu. Sie gehen langsam und ohne Drohgebärden. Sie entfernen sich wieder und gehen zum zweiten Mal schnell, energisch und unter Händeklatschen auf den Hundeführer und seinen Hund zu. Der Hund soll sich Menschen gegenüber ruhig und gelassen zeigen. Der Hund darf den Kreis verlassen ohne Fluchtreaktionen zu zeigen.

1.6 Verhalten im Straßenverkehr
Zur Prüfung des Verhaltens im Straßenverkehr geht der Hundeführer mit seinem Hund an lose hängender Leine auf dem Gehweg einer normal befahrenen Straße. Ein Radfahrer überholt in geringem Abstand mit Klingelzeichen den Hundeführer und seinen Hund. Ein Fußgänger kommt dem Hundeführer entgegen und spannt in Höhe des Hundes einen Regenschirm auf. Er fragt den Hundeführer etwas anhand einer mitgeführten Zeitung .Auf Anweisung des Prüfungsleiters überquert der Hundeführer mit seinem angeleinten Hund die Straße. Vor dem Überqueren muss der Hund deutlich anhalten oder sich setzen. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite geht der Hundeführer mit dem Hund wieder zurück und überquert die Straße zum zweiten Mal. Der öffentliche Verkehr darf nicht behindert werden. Den Fußgängern und dem Fahrverkehr gegenüber soll sich der Hund gelassen und ruhig verhalten, er soll seinem Hundeführer aufmerksam und willig folgen.

 

Führersuche und Warten (BHP 2)
2.1 Führersuche
Unsere Hunde haben von Natur aus einen ausgeprägten Spur- und Finderwillen. Es gehört daher zu ihren bevorzugten und besonders beliebten Arbeitsaufgaben Spuren und Fährten auszuarbeiten. Besonders bereitwillig und freudig suchen sie ihren Führer oder ihre Führerin.
Zur Prüfung der Führersuche geht der Hundeführer zusammen mit einem Helfer im offenen Gelände oder in einem Altholzbestand ca. 300 m mit zwei rechtwinkligen Haken. Beide haben sich ruhig zu verhalten. Der zu prüfende Hund wird von einem Helfer gehalten und darf die sich entfernenden Personen nicht beobachten.
Unmittelbar danach wird der zu prüfende Hund vom Richter am Spurbeginn angesetzt. Der Hund hat die Fährte frei und zügig auszuarbeiten und muss seinen Führer finden.
Der Richter darf den Hund höchstens dreimal am Spurbeginn neu ansetzen.
Jeder zu prüfende Hund hat eine frische Spur zu arbeiten. Der Abstand zwischen den einzelnen Spuren sollte mindestens 100 m betragen.

2.2 Warten
Der Hund muss auch einmal vor einem Gebäude, in das er nicht hinein darf, warten. Dazu ist er vor dem Gebäude in der Nähe des Eingangs anzuleinen. Der Hundeführer begibt sich in das Gebäude ausser Sicht des Hundes. Der Hund hat fünf Minuten unter Ablenkung durch Helfer ruhig auf seinem Platz zu warten.
Folgende Ablenkungen sind zu prüfen:
1. Jogger
2. Radfahrer
3. Mensch mit Hund
Zeigt er aggressives Verhalten, gibt er Laut, winselt ständig oder zerrt an der Leine, so hat er die BHP 2 nicht bestanden.

 

3. Wasserfreude (BHP 3)
Der überwiegende Teil unserer Hunde zeigt eine ausgeprägte Freude am und im Wasser. Dies ist ein zusätzlicher Hinweis auf die Wesensfestigkeit des Hundes.
Zur Prüfung der Wasserfreude wird ein beliebiger, schwimmfähiger Gegenstand vom Hundeführer mindestens 6 -8 m weit in tiefes, stehendes Wasser geworfen.
Der Hund soll freiwillig den Gegenstand bis zum Ufer holen. Die einmalige Wiederholung und Zuspruch durch den Führer sind gestattet. Verläuft auch der zweite Versuch negativ, ist die Wasserfreude nicht bestanden.


Ein Lied für unsere Vierbeiner vor oder nach der Begleithundeprüfung
.... frei nach "Alle meine Entchen" .....          !!!freigegeben für alle Gruppen!!!
Zur BHP in  Lohne treffen sich die Hunde, treffen sich die Hunde,
dass das ganz viel Spaß bringt, machte längst die Runde!

In den Übungsstunden müssen sie parieren, müssen sie parieren,
das klappt leider gar nicht, ohne zu trainieren!

"Sitz" und "Platz" und "Warte", "hier bei Fuß", "hier bei Fuß",
das sind die Kommandos, die jeder Hund lernen muss!

Nach einer Stunde üben ha'm die Dackel frei, ha'm die Dackel frei,
dann beginnt die lustige Herumtollerei!

Noch 'ne Stunde später braucht Mensch und Tier 'ne Pause, braucht Mensch und Tier 'ne Pause,
wir packen unsere sieben Sachen und fahren schnell nach Hause!

Am Tag der großen Prüfung sind alle aufgeregt, sind alle aufgeregt,
wir wünschen uns doch sehnlichst, dass jeder Hund besteht!

Doch letztlich sind an diesem Tage alle Dackel fit, alle Dackel fit,
und bestehen hoffentlich mit ein bisschen Glück!

Warum wir alle bestehen wollen ist doch sonnenklar, ist doch sonnenklar,
wir freu'n uns auf die BHP 2 im nächsten Jahr!   ...........HURRA!!!!

Gruppe Südoldenburg, gedichtet von "Dufte Hummel" und Frauchen Birgit Brüggemann

 



 

DTK Landesverb. Weser-Ems