Deutscher Teckelklub 1888 e.V.

 

Sachkundenachweis

Folgende Richter haben die Zulassung zur Abnahme des Sachkundenachweises für das neue Hundegesetz in Niedersachsen:
Uwe Behnken, Langenwischstr. 30, 27751 Delmenhorst, Tel.: 0174-1724054
    info@uwebehnken.de
Dr. Michael Harms, Leverner Straße 57, 49163 Bohmte, Tel.: +49(0)5745-911221, mobil: +49 (0) 160-2810398
Peter Haunert, Belmer Str. 199, 49084 Osnabrück, Handy: 0173-7947006, E-Mail: p.haunert@web.de
Claas Janssen, Südfennenweg 2, 26632 Barstede, Tel.: 04928-493
Dagmar Kunze, Bremer Heerstr. 1, 27711 Osterholz-Scharmbeck, Tel.: 04795-953428
Roland Schroth, 26655 Westerstede, Tel 04488/72514,
info@jagdteckel.net
Hans-Joachim Zschaler, Erzbergerstr.7, 49088 Osnabrück, Tel.: 0541-188703, E-Mail:  hj.zschaler@freenet.de 
Andreas Gnoss, Schwoonstr. 2, 26345 Steinhausen, Tel.: 04453-979708 o. 0172-4239003, 
E-Mail: Andreas.gnoss@t-online.de 

 

 

Ausbildung Begleithunde (BHP)
 

Sachkundenachweis:

Weitere Informationen unter folgendem Link:
http://www.ml.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=1810&article_id=93854&_psmand=7


Internetseiten zum Üben:
Hundeführerschein-Dogs
Fragen zum Sachkundenachweis für 20/40-Hunde
Sachkundenachweis Niedersachsen Testfragen
Sachkunde für Hundehalter. Vorbereitung auf den D.O.Q.-Test 2.0 und andere Hundeführerscheine
(Frau Feddersen-Petersen, D.U., (Herausg.)  unter ISBN 978-3-942335-94-2, Preis 14,95 Euro


Ab sofort können Hunde unter www.hunderegister-nds.de registriert werden,
telefonisch beim Hunderegister Niedersachsen unter 0441 / 39010400.


Die Hundehalterprüfung besteht aus einem theoretischen und praktischen Teil. 

 Prüfungsordnung für den Sachkundenachweis von Hundehalterinnen und Hundehaltern nach § 3 Abs. 1 und 2 Niedersächsisches Gesetz über das Halten von Hunden vom 26. Mai 2011 (NHundG), Nds. GVBl. S. 130, ber. S. 184

 

Theoretische Prüfung

1. Zweck der Prüfung

Die theoretische Sachkundeprüfung für Hundehalterinnen und Hundehalter dient dem Nachweis der Sachkunde nach § 3 Abs. 1 und 2 NHundG.

 

2. Zulassung zur Prüfung

Die theoretische Prüfung ist vor Aufnahme der Hundehaltung erfolgreich abzulegen (§3 Abs. 1 S. 3 NHundG).

Der Prüfling erklärt sein Einverständnis zur vorgelegten Prüfungsordnung durch seine Unterschrift. Vor Prüfungsbeginn ist die Identität des Prüflings durch Vorlage eines gültigen Personalausweises oder Reisepasses nachzuweisen.

 

3. Berechtigte Prüferinnen/Prüfer

Die Prüfung wird von gem. § 3 Abs. 3 NHundG behördlich anerkannten Prüferinnen/Prüfern abgenommen.

 

4. Durchführung der Prüfung

Die Prüfung findet unter Aufsicht der anerkannten Prüferin/des anerkannten Prüfers statt.

Die theoretische Prüfung basiert auf einem vom Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz freigegebenen Fragenkatalog, der die in § 3 Abs. 2 Satz 1 NHundG genannten 5 Themenbereiche umfasst.

Die Prüfung erfolgt durch Multiple-Choice-Test und kann wahlweise computergestützt oder in Papierform absolviert werden.

Jede Prüfung besteht aus insgesamt 35 Fragen (7 je Themenbereich) mit jeweils vier Antwortmöglichkeiten, von denen jeweils eine zutreffend ist.

Zur Beantwortung sollen grundsätzlich 45 Minuten zur Verfügung stehen.

Für die Prüfung sind Hilfsmittel jeglicher Art nicht zugelassen.

Bei Täuschung gilt die Prüfung als nicht bestanden.

 

5. Auswertung der Prüfung

Die Auswertung und Ergebnismitteilung erfolgen über eine vom Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz benannte zentrale Stelle.

Bei der computergestützten Prüfung erfolgen Auswertung, Ergebnismitteilung und Aushändigung der Bescheinigung über die erfolgreich abgelegte Prüfung unmittelbar nach der Prüfung.

Bei der Prüfung in Papierform erfolgen Auswertung, Ergebnismitteilung und Überreichen der Bescheinigung ggf. zu einem späteren Zeitpunkt.

Die Prüfung ist erfolgreich abgelegt, wenn aus jedem Themenbereich mindestens 4 von 7 Fragen und im Gesamtergebnis mindestens 26 von 35 Fragen richtig beantwortet wurden.

Das Ergebnis der Prüfung ist von der anerkannten Prüferin/dem anerkannten Prüfer dem Prüfling auf Verlangen zu erläutern. Hier ggf. entstehende Kosten sind vom Prüfling zu tragen.

Über eine nicht erfolgreich abgelegte Prüfung ist auf Verlangen des Prüflings von der Prüferin/vom Prüfer eine formlose Bescheinigung auszustellen.

Die Prüfung kann beliebig oft und in beliebigem zeitlichem Abstand jeweils kostenpflichtig wiederholt werden.

 

6. Kosten der Prüfung

Die Kosten für die Prüfung umfassen auch alle notwendigen Unterlagen sowie die Bescheinigung über die erfolgreich abgeschlossene Prüfung. Diese sind direkt an die Prüferin/den Prüfer zu entrichten. Die Kosten werden auch bei Nichtbestehen der Prüfung fällig.

 

Bestätigung

Der Prüfling bestätigt durch seine Unterschrift, dass er die Prüfungsordnung gelesen und verstanden hat und erklärt sein Einverständnis. 

 

Praktische Prüfung

1. Zweck der Prüfung

Die praktische Sachkundeprüfung für Hundehalterinnen und Hundehalter dient dem Nachweis der Sachkunde nach § 3
Abs. 1 und 2 NHundG.

 

2. Zulassung zur Prüfung

Die praktische Sachkundeprüfung ist während des ersten Jahres der Hundehaltung erfolgreich abzulegen (§ 3 Abs. 1 S. 3 NHundG).

Der Prüfling erklärt sein Einverständnis zur vorgelegten Prüfungsordnung durch seine Unterschrift. Vor Prüfungsbeginn ist die Identität des Prüflings durch Vorlage eines gültigen Personalausweises oder Reisepasses nachzuweisen.

 

3. Berechtigte Prüferinnen/Prüfer

Wie theoretische Prüfung

 

4. Durchführung der Prüfung

Im Verlauf der Prüfung muss deutlich werden, dass der Prüfling die nach § 3 Abs. 2 S. 1 NHundG erforderlichen Kenntnisse im Umgang mit einem Hund anwenden kann.

Die Prüfungsdauer sollte 60 Minuten betragen.

Die Prüfung findet an mindestens zwei unterschiedlichen Orten - verkehrsöffentlicher Raum und ablenkungsarmer Bereich (z.B. Grünanlage mit der Möglichkeit zum Freilauf) - statt.

Die Prüfung muss nicht mit dem eigenen Hund durchgeführt werden. Regelungen, die die Prüfung von gefährlichen Hunden betreffen, bleiben hiervon unberührt.

Die gesamte Prüfung kann mit einem angeleinten Hund durchgeführt werden. Die Prüfungssituation im verkehrsöffentlichen Raum muss angeleint absolviert werden.

Am Prüfungstag sollte der eingesetzte Hund einen gesunden Eindruck erwecken. Offensichtlich kranke oder verletzte Hunde sollten nicht zur Prüfung zugelassen werden.

Die Verwendung von Hör- und/oder Sichtzeichen ist erlaubt. Es ist auch erlaubt, den Hund bei korrektem Verhalten zu belohnen.

Die Prüfung ist erfolgreich abgelegt, wenn der Prüfling die nach § 3 Abs. 2 S. 1 NHundG erforderlichen Kenntnisse nachweist und den Hund sicher durch die vorgegebenen Prüfungssituationen führen kann.

Als nicht erfolgreich abgelegt gilt insbesondere, wenn der Prüfling

- den Hund nicht unter Kontrolle hat,

- sich unangemessen verhält oder

- von elf Prüfungssituationen fünf oder weniger erfolgreich absolviert.

 

4. Auswertung der Prüfung

Die Beurteilung, Ergebnismitteilung und Aushändigung der Bescheinigung über die erfolgreich abgelegte Prüfung erfolgen unmittelbar im Anschluss an die Prüfung. Die anerkannte Prüferin/der anerkannte Prüfer fertigt eine Niederschrift über den Ablauf und den wesentlichen Inhalt der praktischen Prüfung und das Ergebnis der Prüfung an.

Das Ergebnis der Prüfung ist dem Prüfling auf Verlangen zu erläutern.

Über eine nicht erfolgreich abgelegte Prüfung ist auf Verlangen des Prüflings eine formlose Bescheinigung auszustellen.

Die gesamte Prüfung kann beliebig oft und in beliebigem zeitlichem Abstand jeweils kostenpflichtig wiederholt werden.

 

5. Kosten der Prüfung

Die Kosten für die Prüfung umfassen auch alle notwendigen Unterlagen sowie die Bescheinigung über die erfolgreich abgelegte Prüfung. Diese sind direkt an die Prüferin/den Prüfer zu entrichten. Die Kosten werden auch bei Nichtbestehen der Prüfung fällig.

 

Bestätigung

Wie unter der theoretischen Prüfung.

 

Aufgaben zur praktischen Prüfung

 

A) Ablenkungsarmer Bereich oder Grünanlage

Handling am Hund (Kontrolle der Zähne, Ohren und Pfoten)

Kontrolliertes Gehen an der Leine (Führen des Hundes ohne Belästigung, Behinderung oder Gefährdung von Passanten und/oder Hunden)

Sitz oder Steh oder Platz oder Bleib (Ausführen des Kommandos nach maximal drei Wiederholungen)

Kommen auf Ruf (Ausführen des Kommandos nach maximal drei Wiederholungen)

Begegnung mit z. B. Jogger, Skater etc. (Führen des Hunds ohne Belästigung, Behinderung oder Gefährdung von entsprechenden Personen)

Begegnung mit anderen Personen /z.B. Spaziergänger, Menschengruppe (Führen des Hundes ohne Belästigung, Behinderung oder Gefährdung von Passanten)

Begegnung mit anderen Hunden (Führen des Hundes ohne Belästigung, Behinderung oder Gefährdung von Passanten und/oder Hunden)

 

B) Verkehrsöffentlicher Raum

Gehen an stärker befahrener Straße (Führen des Hundes ohne Gefährdung des Straßenverkehrs)

Überqueren einer befahrenen Straße (Führen  - " - )

Begegnung mit z. B. Radfahrern, Kinderwagen etc. (Führen des Hundes ohne Belästigung, Behinderung oder Gefährdung von Passanten und ohne Gefährdung des Straßenverkehr)

Begegnung mit anderen Personen / Menschengruppe (Führen des Hundes ohne Belästigung, Behinderung oder Gefährdung von Passanten und ohne Gefährdung des Straßenverkehrs)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DTK Landesverb. Weser-Ems